Achtung: Die KI-Landschaft ändert sich rasant. Diese Übersicht gibt dir einen Einstieg – für den aktuellen Stand schau am besten in die verlinkten Sammlungen weiter unten.
Ein Anbieter ist die Firma, die einen KI-Chatbot betreibt – zum Beispiel OpenAI (ChatGPT), Anthropic (Claude), Google (Gemini) oder Mistral (Le Chat). Du kannst dir das vorstellen wie eine Automarke: VW, BMW, Renault. Jede Marke baut ihre eigenen Autos, mit eigenen Stärken und eigenem „Fahrgefühl“.
Jeder Anbieter hat meist mehrere Modelle im Angebot – so wie VW verschiedene Autos baut: einen kleinen Polo, einen mittleren Golf und einen großen Passat. Oder wie bei Handys: Es gibt das Top-Gerät mit der besten Kamera und dem schnellsten Prozessor – und daneben das günstigere Alltagsgerät, das für die meisten Dinge völlig ausreicht. Bei KI ist das genauso:
Ein Beispiel: Wenn du nur kurz fragst „Wie schreibt man accommodation?„, reicht jedes kleine Modell. Wenn du aber eine Physikaufgabe durchrechnen lassen oder einen komplizierten englischen Text analysieren willst, liefert ein stärkeres Modell meistens deutlich bessere Ergebnisse.
Tipp: In den meisten Chatbots kannst du das Modell oben (oder in den Einstellungen) umschalten. Schau da ruhig mal rein – oft steht dort so etwas wie „GPT-5“, „Claude Sonnet 4.5„ oder „Gemini 2.5 Pro“. Wenn du mit einer Antwort unzufrieden bist, probiere die gleiche Frage mal mit einem stärkeren Modell. Du wirst oft überrascht sein, wie groß der Unterschied ist.
Ein wichtiger Punkt zum Schluss: Die besten Modelle sind meistens nur im Bezahltarif verfügbar. Die Gratis-Versionen von ChatGPT, Claude, Gemini & Co. geben dir in der Regel Zugriff auf die kleineren oder mittleren Modelle – und oft auch nur eine begrenzte Anzahl Anfragen pro Tag. Wer die stärksten Modelle ohne Limit nutzen will, zahlt bei den meisten Anbietern rund 20 € im Monat.
Auch hier passt die Analogie: Das neueste Top-Handy bekommst du auch nicht geschenkt – und der schnelle BMW kostet nun mal mehr als der Polo. Für die meisten Aufgaben, die du in der Schule hast, reichen die kostenlosen Modelle aber völlig aus.
Merksatz:
Es gibt natürlich eine Unmenge verschiedener KI-Tools, daher ist es schon jetzt (Stand 04/2026) unmöglich, alle hier aufzulisten. Da viele Menschen aber immer nur „ChatGPT“ sagen, wenn sie „KI-Chatbot„ meinen, sollen hier einige Alternativen aufgezählt werden.
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