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Logo von Jonathas Mello, CC BY

arbeitsmethoden:kurze-urls

Lange URLs kürzer machen

Problem

Bei vielen Web-Diensten wie z.B. Google Docs sind die URLs (Web-Adressen) der einzelnen Seiten lang und kompliziert wie z.B. die Folgende:

https://docs.google.com/document/d/1Vpnp0ZasdseedfdsdfrsdfahOBo5lTXo5CS32jaKNS9smAD1p1G6ZWI/edit?pli=1

Auch viele Websites erzeugen ähnlich lange und schwer zu merkende URLs.

Wenn man diese per Mail weitergeben möchte, funktionieren die Links oft nicht mehr, weil Mailprogramme oft Zeilen umbrechen und dann nicht mehr der ganze Link als solcher erkannt wird. Wenn man eine solche Adresse gar analog weitergeben möchte, z.B. indem man sie im Computerraum an die Tafel schreibt oder auf Papier ausdruckt, sind Kopierfehler und Zeitverlust vorprogrammiert.

Abhilfe: URLs kürzen

Abhilfe schaffen Dienste, die für eine lange URL eine Kurze erzeugen und beim Aufrufen der Kurzen an die Lange weiterleiten.

Das Prinzip ist also, dass ich die lange URL als Ziel bei einem Webservice speichere und von diesem Service eine kurze URL erhalte, die ich problemlos weiter geben kann. Wenn jemand die kurze URL in den Browser eingibt, landet er kurz beim Anbieter des Webservice, wird dann aber direkt an die von mir hinterlegte lange URL weitergeleitet.

Vorsicht

Eine derart gekürzte URL hat einen entscheidenden Nachteil: Du kannst auf den ersten Blick nicht erkennen, wohin sie Dich weiterleitet.

Man kann sie also missbrauchen, um Dich ohne Vorwarnung auf Seiten zu leiten, die evtl. versuchen, Schadsoftware (so genannte Malware) wie z.B. Viren, Trojaner, Ausspähprogramme etc. auf Deinem Rechner zu installieren.

Folge daher einer Kurz-URL nur dann, wenn Du

  1. den Absender persönlich kennst und ihm vertraust und
  2. wenn Du in Absprache mit dem Absender weißt, dass er Dir einen Link schicken möchte.

Anbieter

Es gibt viele Anbieter von URL-Kürzungsdiensten.

ogy.de hat viele sinnvolle Funktionen und bietet außerdem einen gewissen Schutz, weil der Dienst nach eigenen Angaben die Ziel-URLs überprüft und Seiten mit Schadsoftware aus der Weiterleitung herausnimmt (siehe die FAQ von ogy.de).

Weitere Anbieter sind tinyurl.com und bitly.com. Diese beiden sind sehr weit verbreitet, werden aber auch häufig für die Malware-Verbreitung missbraucht (s.o.).

Nicht für den Dauereinsatz

Kurze URLs sind in der Regel nicht für den jahrelangen Gebrauch gedacht. Zwar versichert z.B. ogy.de, dass die Weiterleitungen zumindest jahrelang funktionieren. Sollte der Anbieter aber irgendwann man pleite sein und seine Server abschalten, werden die kurzen URLs unbrauchbar. Das ist jedoch meist nicht weiter problematisch, wenn man die Abkürzungen in der Regel nur für zeitlich begrenzte Anwendungen verwendet. Als Daueradresse für eine Webseite sind sie ohnehin nicht geeignet.

arbeitsmethoden/kurze-urls.txt · Zuletzt geändert: 25.11.2015 (07:49) von retemirabile