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Inhaltsverzeichnis
Drucksensoren bei Haien (Alex, Max, Yannik)
Wie nimmt der Hai seine Umwelt war?
Lorenzinische Ampullen im Vergleich zum Auge
Jeder sollte seinen Teil noch optimieren und schauen, ob er noch etwas hinzufügen kann!
Wie nimmt der Hai seine Umwelt war?
Augen
Die Augen des Hais sind zehnmal lichtempfindlicher als die des Menschen. Außerdem sind höchstwahrscheinlich fast alle Haiarten farbenblind. In dem Auge des Hais sind deutlich mehr Stäbchen als Zapfen vorhanden. Hinter den Rezeptoren ist eine Schicht aus winzigen spiegelähnlicher Kristalle, die das einfallende Licht nochmals auf die Rezeptoren zurückwirft. Somit sieht der Hai gut im Dunklen.
Geruchsorgane
Die Geruchsorgane des Hais liegen vorne an der Schnauze. Das Geruchszentrum macht bis zu 66% der Gehirnmasse aus. Der Hai nimmt Blut im Wasser wahr auch wenn es milliardenfach verdünnt ist. Außerdem wittert er seine Beute über 75 Meter Entfernung. Blinde Haie finden genauso gut ihr Futter, wie die Haie die sehen können.
Geschmacksknospen
Die Geschmacksknospen befinden sich im Gaumen des Hais. Dadurch bemerkt er biem Beißen, ob die Beute essber ist oder nicht. Über den ganzen Körper des Hais sind Geschmacksknospen verteilt (außer Augen und Flossen), somit kann er den Geschmack anderer Wesen wahrnehmen indem er sie berührt, oder sie ihn.
Gehör
Das Gehör des Hais ist einfacher als das anderer Tiere. An beiden Seiten des Schädels ist eine Gehörmuschel, aber von außen ist nur eine kleine Pore sichtbar. Das Gehör des Hais reagiert auf Schall unter 600 Hz und hochempfindlich auf Töne im 100 Hz Bereich. Außerdem ist der Hörsinn wichtig für den Gleichgewichtssinn und den Orientierungssinn.
Seitenlinienorgan
Das Seitenlinienorgan reicht dem Hai von dem Kopf bis zur Schwanzspitze. Es enthält Sinneszellen, die auf Schwingungen und Druckunterschiede unter Wasser reagieren.
Lorenzinische Ampullen
Die Lorenzinischen Ampullen sind ein Organ bei Haien. Diese liegen dicht unter der Haut das Haies im Bereich unterhalb des Kopfes und der Schnauze, was man auf dem Schaubild gut erkennen kann. Der Hai besitzt mehrere hundert oder gar tausend dieser Ampullen. Die lorenzinischen Ampullen sind über einen Kanal mit der Außenwelt verbunden. Dieser Kanal ist mit einer gelatinöser Substanz gefüllt. Bei dem Hai übernehmen die Lorenzinischen Ampullen die Führung, sobald seine Beute weniger als einen Meter entfernt ist. Mit den Ampullen weiß der Hai genau, wo er seine Beute packen muss. So kann der Hai seine Beute zielsicher packen und schließlich töten.
Die Haie sind bis jetzt im Tierreich unübertroffen in der Wahrnehmung von elektrischen Feldern.

Die Lorenzinischen Ampullen
Wozu dienen die lorenzinischen Ampullen?
Vorallem dienen die lorenzinischen Ampullen zur Wahrnehmung von elektrischen Feldern, was den Haien viele Vorteile ermöglicht. Die Ampullen sind in der Lage, ein sehr geringes elektrisches Potenzial wahrzunehmen. Da jedes Lebewesen ein, wenn auch geringes, elektrisches Potenzial aussendet, kann ein Hai jedes Lebewesen in seiner Umgebung wahrnehmen. Lebewesen senden auch elektrische Impulse aus wenn sie regungslos auf dem Boden liegen, zum Beispiel durch den Herzschlag. Zudem benötigt der Hai die lorenzinischen Ampullen auch zur Orientierung. Große Meeresströmungen haben auch elektrische Magnetfelder, die der Hai dank seiner lorenzinischen Ampullen wahrnehmen kann. Daher kann davon die Rede sein, dass Haie über eine „geomagnetischen Kompass” verfügen. Sie versammeln sich jedes Jahr an einem bestimmten Ort zur Paarung. Das ist nur wegen den lorenzinischen Ampullen möglich. Doch es gibt noch weitere Vorteile für Haie, die die lorenzinischen Ampullen darstellen. Durch das Organ hat der Hai auch eine Art „Thermo-Fühler.” Durch diesen Thermo-Fühler können Haie Jagdgründe aufspüren. Dies funktioniert , indem die Jagdgründe eine Temperaturveränderung erzeugen, die der Hai spüren kann, da sich bei Temperaturunterschiede eine elektrische Spannung aufbaut.
Wie funktionieren die Lorenzinischen Ampullen
Die Lorenzinischen Ampullen nehmen winzigste elektrische Spannungen und die Veränderung elektrischer Felder im Wasser wahr. Die kanalartigen Ampullen sind mit einem Gel gefüllt, das schwache elektrische Signale von außen an die Nerven weiterleitet. Dadurch kann der Hai zum Beispiel Fische aufstöbern, die sich im Sand oder zwischen anderen Gegenständen verstecken. Die Sinneszelle wird erregt, wenn eine elektrisches Feld eine Spannung auf der Außenmembran der Zelle erzeugt. Danach feuert die Sinneszelle ein Signal über die Nervenbahnen zum Gehirn. Die Richtung, aus der der Reiz kommt, dürfte der Hai anhand der Lage der Sinneszelle auf seinem Körper erkennen.
Lorenzinische Ampullen im Vergleich zum Auge
Unter Wasser werden die Lichtstrahlen, umso tiefer man kommt, immer schwächer. Der Sehsinn der Augen ist somit beeinträchtigt. Um trotzdem bei der Jagd die Beute beim Biss nicht zu verfehlen, sind die lorenzinischen Ampullen notwendig. Diese funktionieren immer und überall. Der Hai hat nicht nur weniger Licht unter Wasser zur Verfügung, was sein Sehen eh schon beeinträchtigt, sondern verschließt seine Augen bei einem Gefecht kurz vor dem Biss, mit einem dritten Augenlied. Dies dient dazu, den Hai vor Verletzungen an den Augen zu schützen. Mit den lorenzinischen Ampullen kann der Hai nun das elektrische Feld der Beute genau orten und präzise zubeißen. Die lorenzinischen Ampullen sind sehr zuverlässig. Der Reiz (das elektrische Feld) ist immer vorhanden und wird durch keine äußeren Einwirkungen eingeschränkt, solange die Entfernung unter einem Meter ist. Durch die Ampullen kann der Hai auch kleine, kaum sichtbare Objekte wahrnehmen,wenn es ein elektrisches Feld besitzt.


